Test-Projektionen in der kleinen 360-Grad-Kuppel

Wie werden unsere VR-Filme für große Gruppen erlebbar? Mit dieser Frage im Hinterkopf erproben wir Ansätze für eine 360-Grad-Kuppelprojektion.

Während wir die 360-Grad-Aufnahmen der vergangenen Fastnachtssaison mit Hochdruck in der Postproduction bearbeiten (Schnitt, Color-Grading, Vertonung etc.), konnten die ersten Rohschnitte der 360-Grad-Aufnahmen der gefilmten Bräuche und Fastnachtsereignisse bisher nur in VR-Brillen betrachtet werden.

Schon dies war für zahlreiche Test-Nutzer und Rezipienten ein neuartiges und beeindruckendes Erlebnis! In den vergangenen Tagen haben wir ergänzend hierzu den nächsten Schritt der Präsentation der 360-Grad-Filme ausprobiert: die Präsentation der Filme in einer Kuppel! Um auch Besuchergruppen im Museum das Eintauchen in Fastnachtsbräuche zu ermöglichen, nutzen wir die Kuppelarchitektur des Museum Narrenschopf Bad Dürrheim für raumgreifende 360 Grad-Projektionen.

Da wir vorab testen wollen, wie die Filme für die Großraumprojektion angepasst werden müssen und welche Kuppelbespannung nötig ist, haben wir in den vergangenen Tagen eine Probeinstallation im verkleinerten Maßstab durchgeführt. Gemeinsam mit der Fa. Fulldomedia konnte hierzu in Kuppel 3 des Museums Narrenschopf eine kleine aufblasbare 6-Meter-Kuppel („inflatable Dome“) aufgebaut werden.

Das eingebundene kurze Zeitraffervideo verdeutlicht den Aufbau des inflatable Dome in Kuppel 3.

Aufblasbare Testkuppel im Museum Narrenschopf

Installation der aufblasbaren Testkuppel im Museum Narrenschopf. © Fastnachtsmuseum Narrenschopf Bad Dürrheim

In diese Kuppel haben wir die erste (Test-)Vorführung der 360-Grad-Filme projiziert. Auf diese Weise können wir nicht nur die technischen Rahmendaten für die geplante Kuppelprojektion besprechen, sondern auch diskutieren, welche weiteren technischen Aspekte bei den Filmaufnahmen in der kommenden Fastnachtssaison zu beachten sind. So hat sich bereits gezeigt, dass wir für kommende Aufnahmen aus einer niedrigeren Perspektive filmen müssen, um in der auch in der Kuppelprojektion das Wesentliche zeigen zu können.

Beitrag von: Artur Fuss

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