digitale Anwendung Website & Web-App

Display – Starterkit zur Erstellung von Web-Apps für 3D-Objekte in Museen

Bei Display handelt es sich um eine Vorlage, um Progressive Web-Apps (PWA) zu erzeugen. 3D-Digitalisate werden online dargestellt. An Infopunkten werden vertiefende Erläuterungen anzeigt. Das Konzept der PWA kombiniert diverse Vorteile von Webseiten und Apps miteinander.

Informationen zur Nachnutzung
Starterkit "Display" im Editor

Starterkit „Display“ im Editor, Bild: Staatlich Museen zu Berlin , CC BY SA 4.0

Im Rahmen der digitalen Transformation von Kultureinrichtungen werden zunehmend 3D-Objektdaten zu Dokumentationszwecken erstellt. Diese 3D-Digitalisate können mithilfe des Starterkits auch BesucherInnen zugänglich gemacht werden.

Mit dem Starterkit Display und den hieraus hervorgehenden Webseiten wird Kultureinrichtungen ein Mittel an die Hand gegeben, ausgestellte Objekte online für BesucherInnen auch in 3D-Form anschaulich zu machen.

Über verschiedene Formate der Wissensproduktion können Info-Texte die Objekte mit weiterführenden Bedeutungen versehen.

Vermittlungsziel

BesucherInnen sollen durch die Anwendung dazu angeregt werden, sich detaillierter mit den ausgestellten Objekten auseinanderzusetzen.

Konzept im Überblick

Zielgruppe
Kultureinrichtungen
Format
Progressive Web-App zur Darstellung von annotierten 3D-Inhalten
Anwendungsbereich
online & außer Haus, Sonderausstellung, Dauerausstellung, Weg durchs Museum

Durch das Starterkit lassen sich Progressive Web-Apps erstellen. Diese Web-Apps fungieren als Webseiten, welche die Vorteile Nativer Apps übernehmen, ohne dabei vom Nutzer über einen App-Store installiert werden zu müssen. Sie lassen sich also wie eine Webseite über einen Browser aufrufen, können gleichzeitig aber auch wie eine App mit Icon auf dem Startbildschirm gespeichert werden und funktionieren dadurch teils auch offline.

Für dieses Format haben wir mit „Display“ eine Art von Blaupause geschaffen, das anderen Kultureinrichtungen dabei helfen kann, eigene 3D-Modelle von ausgestellten Objekte online zu stellen und dort näher zu beschreiben. Das Besondere der mit dem Starterkit erzeugten Websites ist, dass sie 3D-Objekte darstellbar machen.

Aus dem Starterkit sind bereits zwei Anwendungen erwachsen, die heute in den Staatlichen Museen zu Berlin eingesetzt werden. Eine Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin ist derzeit in Arbeit.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die im Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin entwickelte Web-App xplore Highlights, welche erstmals die Rahmenbedingungen der Darstellbarkeit von 3-D-Digitalisaten in einer Web-App im Smartphone auslotete.

Nachnutzung

Sourcecode

Den Sourcecode zum Starterkit „Display“ stellen wir hier im Laufe des Jahres 2020 zum Download bereit.

Ansprechpersonen

Katharina Fendius – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 532 06
E-Mail:k.fendius@smb.spk-berlin.de

Timo Schuhmacher – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 539 64
E-Mail: t.schuhmacher@smb.spk-berlin.de

Entstanden im Teilprojekt "Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"

zum Teilprojekt