Untersuchung Virtual Reality

Rezeptionsforschung zur VR-Installation „Mit dem Mönch am Meer“ in der Alten Nationalgalerie

Die Virtual Reality-Installation „Mit dem Mönch am Meer“ wurde von einer umfassenden Rezeptionsforschung begleitet. Ziel der Untersuchung war es, bessere Erkenntnisse hinsichtlich der Wirkung und Rezeption von Virtual Reality-Technologien zu gewinnen und ihren erwünschten Mehrwert für die zielgruppenspezifische Anwendung in Museen zu überprüfen.

Informationen zur Nachnutzung
BesucherInnen in der VR-Installation Mit dem Mönch am Meer

BesucherInnen in der VR-Installation „Mit dem Mönch am Meer“, Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Ceren Topcu, CC BY 4.0

Die VR-Installation „Mit dem Mönch am Meer“ ermöglichte es BesucherInnen der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, in die Welt des Malers Caspar David Friedrich einzutauchen: Zwischen dem 5. April und 30. Juni 2019 konnten Sie sein Werk „Der Mönch am Meer“ in einer dreidimensionalen Umgebung erleben und den Malprozess sowie die Entstehung des Gemäldes interaktiv nachvollziehen. Mit dieser Installation erweitert die Alte Nationalgalerie die Vermittlung ihrer kunsttechnologischen Forschungen zur Werkgenese, die bereits im Jahr 2016 – nach einem umfangreichen Restaurierungsprozess des Werks – in der Sonderpräsentation „Der Mönch ist zurück“ für ein breites Publikum zugänglich gemacht wurden.

Studie im Überblick

Untersuchungszeitraum
4/2019-6/2019
Ansatz
Methoden-Mix aus quantitativer und qualitativer Forschung
Ort der Untersuchung
Alte Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

Im Rahmen dieser Rezeptionsforschung wurde die Anwendung während des laufenden Betriebs der Alten Nationalgalerie begleitet. Die Studie knüpft an die BesucherInnen-Forschung des Teilprojektes „Visitor Journeys neu gedacht“ an, in welcher ebenfalls ein Methoden-Mix aus quantitativer und qualitativer Forschung zum Tragen kam. Dabei wurden insbesondere die Visitor Journeys der NutzerInnen der Staatlichen Museen zu Berlin untersucht. Ziel der Rezeptionsforschung am Beispiel der Anwendung „Mit dem Mönch am Meer“ war es, den potenziellen Mehrwert der VR-Technologie für die BesucherInnen eines Kunstmuseums zu bestimmen, und zwar hinsichtlich folgender Aspekte:

  1. die Bedürfnisse der BesucherInnen im Rahmen ihrer Visitor Journey
  2. das Erzielen der gewünschten Vermittlungsziele
  3. eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk
  4. die Aktivierung neuer Publikumsgruppen sowie die Neuauslotung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses
Quantitative Befragung während des laufenden Betriebs, Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Ceren Topcu, CC BY 4.0, Video: Staatliche Museen zu Berlin / produziert von Retina Fabrik, CC BY 4.0
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Quantitative Befragung während des laufenden Betriebs, Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Ceren Topcu, CC BY 4.0, Video: Staatliche Museen zu Berlin / produziert von Retina Fabrik, CC BY 4.0

Nachnutzung

Download

Die Studie „Rezeptionsforschung zur VR-Installation ‚Mit dem Mönch am Meer‘ in der Alten Nationalgalerie“ steht ab 2020 hier zum Download bereit.

Ansprechpersonen

Katharina Fendius – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 532 06
E-Mail: k.fendius@smb.spk-berlin.de

Josefine Otte – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 539 67
E-Mail:
j.otte@smb.spk-berlin.de

 

Entstanden im Teilprojekt "Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"

zum Teilprojekt