Vortrag

Spielend durchs Humboldt Forum. Neue Wege der digitalen Vermittlung in Ausstellungen und Museen

Freie Universität, Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45 Hörsaal 1a
Eintritt frei
Grafik zur App Mein Objekt
Grafik: SPK / Anna Heib, CC BY 4.0

Weltweit suchen Museen nach neuen, interaktiven Formen der Vermittlung, die den gestiegenen medialen Anforderungen der BesucherInnen gerecht werden und spannende, erhellende Besuche ermöglichen. Die Stiftung Humboldt Forum beschreitet im Rahmen des Projekts „Der Humboldt’sche Kosmos im digitalen Raum“ neue Wege der digitalen Partizipation und nutzt dabei die Kulturtechnik des Spiels: In Kooperation mit dem gamelab.berlin der Humboldt Universität zu Berlin entwickelt sie unter dem Titel „Mein Objekt” eine mobile Anwendung, die ein spielerisches und individualisiertes Museumserlebnis verspricht.

Mein Objekt erweckt die Objekte zum Leben und erlaubt den BesucherInnen, mit diesen zu chatten, neue Perspektiven einzunehmen und so eine ganz persönliche Tour durch das Museum zu erleben. Dabei wird mit einigen musealen Konventionen gebrochen und die Frage stellt sich – darf man das?

Von einem interdisziplinären Ansatz ausgehend stellen Conrad Mücke (Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss) und Christian Stein (Humboldt-Universität zu Berlin | gamelab.berlin) in Ihrem Vortrag die zugrundeliegenden Überlegungen und Entwicklungsschritte dieses Ansatzes dar und diskutieren, warum Spielen im Museum vielleicht eine gute Idee sein kann.

Die Veranstaltung findet im Zuge der Reihe „Alte Welt neu formatiert. Altertumswissenschaftliche Forschung im Zeitalter des digitalen Wandels“ statt. Sie wird organisiert durch das Berliner Antike-Kolleg.

Zeit

16.01.2020, 18:00 – 20:00 Uhr

Ort

Freie Universität,
Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45
Hörsaal 1a
14195 Berlin
U3 Dahlem-Dorf, Bus 110, M11, X83

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

mehr erfahren

Teilprojekt: Der humboldt’sche Kosmos im digitalen Raum
Teilprojekt

Der humboldt’sche Kosmos im digitalen Raum

Objekte erkunden, Besucheridentifikation fördern – durch spielerische Ansätze und interaktive digitale Tools agieren BesucherInnen als KuratorInnen.