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Digitales Begleitmedium zur Sonderausstellung „Mantegna und Bellini“

Bei mantegnabellini.de handelt es sich um das digitale Begleitmedium – einer Website zur Sonderausstellung „Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance“ in der Gemäldegalerie (Staatliche Museen zu Berlin). Neben der Möglichkeit, Tickets und Führungen im Voraus online zu buchen, wird auf der Website zu dem der künstlerische Dialog zwischen den Malern Andrea Mantegna und Giovanni Bellini multimedial aufbereitet. Interaktive Tools und zugängliche Texten erleichtern es BesucherInnen, die Themen der Ausstellung für sich zu entdecken und deren Inhalte nach Belieben zu vertiefen. Sie fördert die Auseinandersetzung der BesucherInnen mit der Ausstellung bereits vor – jedoch auch nach – dem eigentlichen Museumsbesuch.

Informationen zur Nachnutzung
Digitalangebot zur Sonderausstellung Mantegna Bellini

Mit dem Spieleteil Re-Mastered auf der Website können NutzerInnen ihre eigenen Kunstwerke erschaffen – inspiriert von den Meistern der Rennaissance. Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Ceren Topcu, CC BY 4.0

Zahlreiche BesucherInnen informieren sich bereits vor einem Ausstellungsbesuch online über das Angebot und die Themen der Ausstellung. Museen müssen ihre Inhalte daher medien- und zielgruppengerecht verlässlich online vermitteln.

Die Website mantegnabellini.de wurde mit modernsten Mitteln darauf ausgerichtet, einen anschaulichen, einprägsamen und unterhaltsamen Eindruck der Ausstellungsinhalte zu vermitteln. Zusätzlich zu den klassischen Vermittlungsangeboten für die Ausstellung sowie dem Ausstellungskatalog wurde den BesucherInnen eine Möglichkeit angeboten mit den Ausstellungsinhalten aktiv zu interagieren.

Vermittlungsziel

Die Revolution der Renaissancekunst gilt es, mit modernen technischen Möglichkeiten, greif- und erlebbar zu machen. Mit der Website wird nicht nur das Wissen rund um die Ausstellung vermittelt, sondern geht es auch darum, insbesondere für jüngere BesucherInnen bestehende Berührungsängste mit sogenannter Hochkultur abzubauen. Das Ziel besteht darin, möglichst viele Personen für die Ausstellung und die darin präsentierten Inhalte zu begeistern.

Konzept im Überblick

Die Website erweitert die Ausstellung auf einer virtuellen Ebene und inszeniert die Ausstellungsinhalte mit Berücksichtigung der aktuellen Erzähltechniken wie Scrollytelling und Nutzung von kurzen und prägnanten Texten (tl;dr). Durch die spielerisch-unterhaltsame Interaktion mit den oft komplexen Ausstellungsinhalten wird versucht, die BesucherInnen den Zugang zur Malerei des 15. Jahrhunderts zu erleichtern.

Zielgruppe
BesucherInnen und NichtbesucherInnen zwischen 14 und 29 Jahren
Vermittlungsansatz
spielerische Interaktion und Narration
Format
Website mit Spiel- und Scrollytelling-Elementen
Anwendungsbereich
Sonderausstellung

Der Ansatz der Website ist der der spielerischen Interaktion. Er verknüpft Unterhaltung und Vermittlung miteinander und bietet zusätzliche Services:

  • So lassen sich Kunstwerke vergleichen, Bilddetails sowie Maltechniken erläutern und neue Erkenntnisse seitens der Restaurateure veranschaulichen.
  • Auf spielerische Weise lässt sich dabei das eigene Wissen überprüfen: Welches Werk etwa stammt von Bellini – und welches von Mantegna? Wann wurde es angefertigt? Und woran lassen sich Unterschiede in den Werken der beiden Künstler ausmachen?
  • Wer möchte, kann darüber hinaus selbst kreativ werden und ein eigenes Kunstwerk erstellen. Dieses lässt sich im Anschluss anschließend in den gängigen sozialen Netzwerken teilen.
  • BesucherInnen können sich online vom Ausstellungskonzept überzeugen lassen, Tickets und Führungen buchen und spezifische Inhalte des Begleitprogramms vertiefen.

Die Bildinhalte der Sonderausstellung werden auf der Website mit diversen, multimedialen Mitteln inszeniert. Leicht verständliche Begleittexte sorgen für mehr Zugänglichkeit. Die Website wird so gestaltet, dass sich verschiedenste BesucherInnen-Typen* angesprochen fühlen: sie unterhält, weckt Neugierde und bietet Tools, sich die jeweiligen Inhalte zu erschließen und das Wissen darüber zu festigen. Sie richtet sich sowohl an NichtbesucherInnen als auch BesucherInnen der Ausstellung. Innerhalb des Ausstellungszeitraums, zwischen 1. März 2019 und 30. Juni 2019, hatten BesucherInnen die Gelegenheit, die Website via WLAN vor Ort zu besuchen – im Foyer und in der Cafeteria am Kulturforum.

*Zur Zielgruppe zählen alle von John H. Falk identifizierten Motivationstypen im Museum.

Nachnutzung

Sourcecode der Anwendung

Im Laufe des Jahres 2020 stellen wir den Sourcecode der Website zur Nachnutzung zur Verfügung.

Was Sie benötigen

Die Website ist mit allen Geräten (PC, Smartphones, Laptop, Tablet etc.) kompatibel und in deutscher sowie in englischer Sprache verfügbar.

Ansprechpersonen

Ceren Topcu, Staatliche Museen zu Berlin
E-Mail: c.topcu@smb.spk-berlin.de

Katharina Fendius – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151 527 532 06
E-Mail: fendius@smb.spk-berlin.de

Entstanden im Teilprojekt "Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"

zum Teilprojekt