digitale Anwendung Augmentation

Future Walk. Ein interaktives Hörerlebnis für das Kulturforum und seine Museen

Die Future Walk App lädt die BesucherInnen ein, die bedeutsamen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin am Kulturforum mit einem ortsspezifischen, auditiven Rundgang auf immersive und interaktive Weise zu erleben.

Informationen zur Nachnutzung
Ein interaktives Hörerlebnis für das Kulturforum und seine Museen

Ein interaktives Hörerlebnis für das Kulturforum und seine Museen. Visual: Staatliche Museen zu Berlin / NEEEU Spaces GmbH, CC BY 4.0

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Von der einzigartigen Architektur und den Geschichten der Sammlungen und Objekte am Ort inspiriert wurde eine futuristische Erzählung durch die Gemäldegalerie, das Kunstgewerbemuseum, das Kupferstichkabinett, die Kunstbibliothek, die Neue Nationalgalerie, das Musikinstrumenten-Museum (SPK) und die St. Matthäus-Kirche geschaffen, der die BesucherInnen nachgehen und so das Kulturforum ganz neu entdecken können.

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Mit dem Start der Anwendung werden die BesucherInnen von einer unbekannten Stimme aus einer unbestimmten Zukunft kontaktiert und finden sich in dem Rundgang, in einer Reihe spannender Geschichten und Erlebnisse wieder. Die in die Erzählung integrierte Navigation führt die BesucherInnen durch vordefinierte Innen- und Außenbereiche des Kulturforums und schafft es, den Ort, die Sammlungen und die Objekte am Kulturforum spannend und erlebnisorientiert zu vermitteln.

Indem sich die verschiedenen, überwiegend auditiv inszenierten Orte zu einer gemeinsamen Geschichte – einer Storyworld – zusammenfügen und wie eine zweite Ebene über den Ort legen, bietet die Anwendung ein aktives und immersives Museumserlebnis. Die BesucherInnen bewegen sich ununterbrochen von Kunstwerk zu Kunstwerk, von Museum zu Museum, von Geschichte zu Geschichte, die sich so fließend miteinander verbinden.

Während dieser Reise sollen die Hände der BesucherInnen möglichst frei und ihre mobilen Geräte größtenteils in der Tasche bleiben, sodass sie die immer neuen Erzählungen frei erleben können.

Die interaktiven Rundgänge werden mithilfe eines spekulativen Design-Ansatzes (Design Fiction) erstellt, der das Konzept „Museum der Zukunft“ erforscht und Einblicke in mögliche Zukünfte gewährt. Mit dem Projekt „Future Walk“ erweitern wir das Besuchserlebnis mittels neuer digitaler Medien und Erzähltechniken. Dabei zielen wir darauf ab, die aktive Selbsterkundung der Sammlungen vor Ort zu fördern und den Museumsstandort Kulturforum für ein breiteres Publikum zu öffnen.

Das Kulturforum ist in den späten 1950er-Jahren mit der Vision errichtet worden, als kulturelles Zentrum für das damalige West-Berlin etabliert zu werden. Verschiedene aktuelle BesucherInnen-Befragungen zur Wahrnehmung des Kulturforums haben gezeigt, dass dieses zwar als räumliche Ansammlung hochkarätiger kultureller Institutionen wahrgenommen wird, ein für BesucherInnen unmittelbar erfahrbares, verbindendes Element zwischen den Institutionen jedoch fehlt. Auch die im Rahmen des Teilprojekts durchgeführte BesucherInnen-Forschung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Gesamtkonzept eines kulturellen Zentrums für die BesucherInnen aktuell im Kulturforum nur wenig spürbar ist. Hier setzt das Projekt an.

Future Walk. An interactive Audio Journey at/in Kulturforum

The museum4punkt0 – Staatliche Museen zu Berlin project is creating an app-based interactive audio visual experience for the Kulturforum and its museums, which include the Gemäldegalerie (Old Master Paintings), Kunstgewerbemuseum (Museum of Decorative Arts), Kupferstichkabinett (Museum of Prints and Drawings), Kunstbibliothek (Art Library), Neue Nationalgalerie, St. Matthäus-Kirche, and Musikinstrumenten-Museum (Museum of Musical Instruments).

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An unknown guide from the future leads visitors through the Kulturforum, where they are fully immersed in a series of exciting quests. The app is full of location-based, futuristic audio journeys that draw upon the unique architecture and collections of the museums for an unique, interactive experience.

The Future Walk app offers carefully selected, location-based audio tours that invite visitors to experience the collections and their architectural setting. It will seamlessly incorporate visitors into the narrative via navigation. The app will superimpose audio clips at each location visitors pass through, providing indoor and outdoor navigation to the defined area in the Kulturforum. Future Walk is an immersive audio journey that flows from artwork to artwork, museum to museum, and story to story. Visitors will not need to hold their devices at all times during the journey, allowing them to focus on the storytelling experience. 

The audio journeys will be created with a speculative design approach (design fiction) that explores the notion of the “museum of the future” and delivers insights into what the future may hold by telling stories through museum objects, artworks, and architectural space. With the Future Walk project, our goal is to enhance the visitor experience through technology and a new approach, gamification, encouraging interaction and exploration of the collections of Staatliche Museen zu Berlin (National Museums in Berlin, SMB) on site, in the Kulturforum.

Berlin’s Kulturforum is home to a unique concentration of cultural institutions: the important collections of the Staatliche Museen zu Berlin, as well as the Philharmonie, the Staatsbibliothek (Berlin State Library), St. Matthäus-Kirche, and other institutions of international renown. In the late 1950s, the Kulturforum came into being to serve the vision of establishing a cultural center for what was then West Berlin. Various current surveys on how visitors perceive the Kulturforum have shown that although it is spatially considered to be a collection of high-quality cultural institutions, a connective link between the institutions that visitors can experience directly is lacking. The visitor research carried out as part of the museum4punkt0 – Staatliche Museen zu Berlin also revealed that, at present, visitors do not experience the Kulturforum as an overarching cultural center. This is the project’s point of departure.

Zielgruppe
Das Zielpublikum für dieses Angebot sind junge (Altersgruppe: 17 bis 45) kunst- und kulturinteressierte Menschen, die nicht, oder nicht häufig, traditionelle Museen besuchen. Sie interessieren sich für fiktionale Geschichten (Serien, Videospiele etc.) und digitale auditive Erfahrungen (Hörbücher, Podcasts).
Vermittlungsmethode
Embodied learning, Gamification, Location-based interactive Storytelling, Transmediales Erzählen
Vermittlungsziel
Ziel der Anwendung ist es, ein institutionenübergreifendes Vermittlungs- und Kommunikationsangebot zu schaffen, welches das Kulturforum für die BesucherInnen zu einem kulturellen Erlebnis- und Aufenthaltsort verbindet. Das Konzept soll das Kulturforum beleben und zum Besuch aktivieren.
Format
Mobile Anwendung (iOS und Android)
Anwendungsbereich
Musealen und öffentlichen Raum im/am Kulturforum
Target extension
The ultimate result will be a cross-institutional knowledge transfer and communication program, turning the Kulturforum into a place where visitors love to go, a place for spending time and experiencing culture –for locals as well as visitors to Germany’s capital. Future Walk will invigorate the Kulturforum and give people an exciting, new incentive to go there.
Target audience
People who are into new digital experiences / Open minded – young minded / Age: 17 to 45
Teaching methods
Embodied learning, Gamification, Location-based interactive Storytelling, Transmedia Storytelling
Format
Mobile application (iOS and Android)
Scope
In museums and public space at Kulturforum

Nachnutzung

Sourcecode

Der Quellcode der Anwendung wird nach Fertigstellung im Laufe des Jahres 2020 zum Download bereitgestellt.

The source code will be provided during the year 2020

Ansprechpersonen

Katharina Fendius – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151 527 532 06
E-Mail: k.fendius@smb.spk-berlin.de

Ceren Topcu, Staatliche Museen zu Berlin
E-Mail: c.topcu@smb.spk-berlin.de

Entstanden im Teilprojekt "Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"

zum Teilprojekt