7. Dezember 2021
Verbundarbeit, Wissenstransfer

Rückblick und Ausblick: Was ist in den letzten Wochen passiert und wohin geht es?

Teams berichten beim letzten Verbundtreffen 2021 aus ihren Projekten, tauschen sich zu Herausforderungen und nächsten Schritten aus.

museum4punkt0-Teams bereiten die gemeinsame Werkschau und Konferenz vor, Grafik: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / museum4punkt0 / Julia Rhein, CC BY 4.0

Zum Ende eines Jahres mit vielen spannenden Begegnungen, vielfältiger Arbeit im Verbund und unterschiedlichen Erkenntnissen im Themenfeld digitale Vermittlung hat sich museum4punkt0 noch einmal digital getroffen.

Die Reihe öffentlicher museum4punkt0-Veranstaltungen mit Praxisberichten, Impulsen und Diskussionen hat die museum4punkt0-Werkschau und -Konferenz am 1. und 2. November 2021 beschlossen. Weiter geht es selbstverständlich 2022. Der Rückblick auf die hybride Veranstaltung im Humboldt Forum und online diente auch dazu, Erfahrungswerte in der Vorbereitung der nächsten großen Konferenz zu nutzen. Gerade die Werkschau als Angebot, ganz konkret Anwendungen zu testen und darüber ins Gespräch zu kommen, wurde positiv bewertet und soll 2022 neu aufgelegt werden. Die Resonanz der Teilnehmenden wird ebenso wie die Rückmeldung aus dem Verbund aufgenommen, um künftige Veranstaltungen möglichst bedarfsgerecht zu konzipieren. Das wird auch eine detaillierte interne Auswertung im Verbund unterstützen.

Im Rückblick auf die acht Verbundtreffen im Jahr 2021 mit jeweils über fünfzig Teilnehmenden zeigte sich, was in jedem einzelnen der achtzehn Teilprojekte bereits gelungen ist: Jedes Mal mündeten Praxisberichte und Erfahrungsaustausch in konkrete nächste Arbeitsschritte. Der regelmäßige kollegiale Austausch im Rahmen der Verbundtreffen und auch in den Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen der digitalen Vermittlung hat sämtliche Projekte im Verbund entscheidend vorangebracht und das deutschlandweite museum4punkt0-Netz noch engmaschiger gespannt. So gelang dem Badischen Landesmuseum mit Unterstützung der Kolleg*innen eine Leistungsbeschreibung, die auch von der Vergabestelle des Hauses gewürdigt wurde. Das Team vom Varusschlacht im Osnabrücker Land Museum und Park Kalkriese hat für sein Projekt sehr von einem Workshop zur Visitor Journey profitiert, den das Team der Staatlichen Museen zur Berlin ausgerichtet hatte. Konkret ging es bei diesem Verbundtreffen etwa um die Frage, wie sich die anstehenden Testings unter Pandemiebedingungen realisieren lassen.

Im Anschluss an die Kurzberichte aus den Projekten kamen die Teilnehmenden an zwei digitalen Thementischen zusammen. In der einen Runde ging es um Nachnutzung. Wie können die in museum4punkt0 entstandenen Ergebnisse und Erkenntnisse so dokumentiert und aufbereitet werden, dass diese von anderen Museen und Kultureinrichtungen bestmöglich nachgenutzt werden können. Einerseits ging es dabei darum, den redaktionellen Prozess so zu gestalten, dass die 18 heterogenen Teilprojekte dennoch homogene Ergebnisse für die geplanten Plattformen Zenodo, GitHub und die Website von museum4punkt0 bereitstellen können. Andererseits ging es um die zielgruppengerechte Aufbereitung und Bereitstellung der Dokumentationen. In der anderen Runde ging es um Barrierefreiheit und Inklusion im Digitalen. Jurek Sehrt, Leitung Bildung und Vermittlung bei der Deutschen Kinemathek, stellte ein Projekt vor, das im Rahmen des Förderprogramms „dive in“ realisiert wurde: Filmspielplatz, eine Plattform, die Kindern niedrigschwellig und inklusiv Filmbildung im digitalen Raum ermöglicht. Anhand dieses Beispiels diskutierten alle Teilnehmenden die Möglichkeiten des Digitalen für inklusive Angebote in Museen.

Eine weitere Erkenntnis des Treffens war sprichwörtlich in die Zukunft gerichtet: Verbunden mit dem Dank für den intensiven Austausch verabschiedeten sich einige Kolleg*innen, deren Aufgaben im Projekt bald enden und die künftig in anderen Projekten arbeiten werden. Die enge Vernetzung im Verbund wird nachwirken, so sind die Verabschiedungen kein „Ade“, sondern ein „Auf Wiedersehen“. Ein „Willkommen“ gab es auch: Freya Schlingmann nahm pünktlich zum Verbundtreffen ihre Arbeit als neue Leiterin des SPK-Teams der Zentralen wissenschaftlichen Projektsteuerung (Team Z) auf und begrüßte die Verbundkolleg*innen: „Ich freue mich sehr, hier zu sein, die Projekte kennenzulernen und gemeinsam fortzuführen.“

Beitrag von: Team Z

Teilprojekt: Zentrale wissenschaftliche Projektsteuerung
Teilprojekt

Zentrale wissenschaftliche Projektsteuerung

Das museum4punkt0-Team der Stiftung Preußischer Kulturbesitz steuert das Verbundprojekt, kommuniziert die Projektarbeit, organisiert den Erfahrungsaustausch, teilt Wissen im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und stellt die Projektergebnisse bereit.
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