Werkschau & Konferenz
Digitale Vermittlung —
vernetzt entwickeln und testen
01. & 02. November 2021
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Labor digital: Vermittlungsformate in und außerhalb der Museen

Klassik Stiftung Weimar

Labor digital: Vermittlungsformate in und außerhalb der Museen

Wie lassen sich historische Bestände im analogen Raum digital vermitteln? Wie erreichen Museen das digitale Publikum? Digitale Räume ergänzen das Museumserlebnis im Sinne einer „Visitor Journey“: einer Reise, die weit vor dem Besuch eines Hauses beginnt und deutlich darüber hinausreicht. Als Bausteine fügen sich digitale Vermittlungsangebote in das Museumserlebnis. Digitale Räume erweitern den anlogen Raum während des Museumsbesuchs. Beispielsweise finden Besucher*innen einen interaktiven Zugang zu Objekten, die aus konservatorischen Gründen kaum einsehbar sind. Digitale Räume öffnen sich aber auch einem rein digitalen Publikum unabhängig vom Museumsbesuch.

Unsere Ziele

Das Teilprojekt begegnet dem Zusammenspiel von digitaler Vermittlung und Museumsräumen aus zwei Richtungen: Den Erwartungen des digitalen Publikums widmet es sich mit dem Ziel, ein Evaluierungstool für digitale Angebote zu entwickeln. Das zweite Projekt hat das Ziel, eine AR-Anwendung für die Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu entwickeln, die den historischen Bibliotheksbestand einsehbar macht: Mit dem Smartphone oder Tablet können Besucher*innen des analogen Raums Bücher digital in Augmented Reality aus den Regalen nehmen. Die Materialität der historischen Einbände vermittelt sich über eine 3D-Anwendung. Ausgewählte Seiten sowie kurze Audios geben die Inhalte der Bücher preis und vermitteln die Besonderheiten des Exemplars.

Besuch des Rokokosaals
Einen Blick in historische, nicht zugängliche, Bücher werfen? Eine AR-Anwendung könnte den Besuch des Rokokosaals erweitern und nur scheinbar Unerreichbares offenbaren, Foto: Klassik Stiftung Weimar, CC BY 4.0

Unsere Halbjahresbilanz

Ausgehend von der Analyse der bestehenden Formate in der Klassik Stiftung für das digitale Publikum haben wir einen Anforderungskatalog für das zu entwickelnde Evaluierungstool formuliert. Im Auftakttreffen mit der Agentur wurden bereits konkrete Features wie z.B. Voice-recording/Speech-to-text und ein Videomodul mit Kommentarfunktion diskutiert. Auf die Bedürfnisse der Besucher*innen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek antwortend haben wir ein Nutzungsszenario für den Einsatz von Augmented-Reality entwickelt. Mit dem Fachkollegium ist eine Auswahl der zu animierenden Bücher getroffen worden. In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit den Entwickler*innen Prototypen schaffen.

Welche Bücher eignen sich für die AR-Anwendung? Abgleich mit den Auswahlkriterien wie z.B. Materialität, Inhalt, Foto: Klassik Stiftung Weimar, CC BY 4.0

Team

Nicolas Dittgen

Nicolas Dittgen

Projektkoordination: Evaluierung Digitale Werkstatt

Florentine Holte

Florentine Holte

Projektkoordination: Augmentierte Raumerfahrungen App

Sophia Gröschke

Sophia Gröschke

Teilprojektleitung / Referentin Kulturelle Bildung

Felix Zühlsdorf

Felix Zühlsdorf

Stellvertretende Teilprojektleitung / Referent Kulturelle Bildung

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Das Teilprojekt im Blog

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