27. Juli 2021
Verbundarbeit, Wissenstransfer

Halbzeit in der aktuellen Förderphase – der Verbund zieht Bilanz

Erneut trafen sich die Teams aller Teilprojekte aus museum4punkt0 beim 5. digitalen Verbundtreffen, berichteten von ihren bisherigen Ergebnissen und tauschten sich zu aktuellen Themen miteinander aus. Gleichzeitig ziehen wir auf den Teilprojektseiten eine Halbjahresbilanz.

Verbundtreffen
Digitales Treffen der museum4punkt0-Teams aus ganz Deutschland, Grafik: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / museum4punkt0 / Julia Rhein, CC BY 4.0

Was wurde bisher erreicht? Wer arbeitet an welchem Thema und wie sehen die nächsten Schritte aus? Wir stellen fest: es geht voran und bleibt spannend. Agenturen und Entwickler*innen werden und wurden gesucht oder bereits beauftragt, Konzepte und Projektpläne ausgearbeitet und teilweise bereits umgesetzt.

So konnte das Museum Narrenschopf in Bad Dürrheim, Teil des Teilprojektes „Kulturgut Fastnacht digital“, einen ‚Narrenspiegel‘ in die Ausstellung integrieren: Bei der Anwendung handelt es sich um einen Spiegel im Ausstellungsraum, der der betrachtenden Person das eigene Spiegelbild maskiert wiedergibt. Das Teilprojekt „Forschung in Museen erklären, verstehen und mitmachen“ am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz hat für die Entwicklung eines immersiven Formates zum Eintauchen in das Grundwasser in einem U-Boot einen Auftragnehmer gefunden. Das Teilprojekt „Mit der Filmkamera durch Berlin“ der Stiftung Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen konnte seine Ausschreibung beenden. Bis Ende des Jahres soll die erste Multimedia-Anwendung fertig sein und die vielfältige Berliner Filmgeschichte im Stadtraum visualisieren!

Auch alle weiteren Teilprojekte sind dabei, ihre Pläne und Ideen in die Tat umzusetzen.

Informationen hierzu sind auf den regelmäßig aktualisierten Teilprojektseiten und auch in unserem museum4punkt0-Blog sowie den Kanälen in den sozialen Medien zu finden!

Neben den Vorstellungen von und Diskussionen zu den Arbeitsvorhaben der Teilprojekte, befasste sich das Konsortium mit Fragen zur Inklusion: Ergänzt wurde das Verbundtreffen durch einen Beitrag von Andreas Krüger aus der Berlinischen Galerie zum Thema „Auf dem Weg zum barrierefreien Museum“. Neben einem Input über unterschiedliche Methoden und Konzepte zu barrierefreien Museen und welche Rahmenbedingungen hierfür zu beachten sind, konnte sich der Verbund mit Herrn Krüger zu diesem Thema allgemein austauschen und ganz konkrete Fragen zur Entwicklung barrierefreier digitaler Anwendungen diskutieren. 

Auch die Projekt-Website erfährt eine weitere Ergänzung zur Halbzeit: alle Verbundpartner verfassten Beiträge zur Halbjahresbilanz, die mit begleitendem Bildmaterial, das Einblicke in die Projektarbeit bietet, veröffentlicht wurden.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit innerhalb der Teams und teilprojektübergreifend im Verbund sind für das Projekt ausgesprochen bereichernd. Durch den intensiven Austausch werden weitere Nachnutzungen zu bereits in museum4punkt0 entwickelten Anwendungen schnell ermöglicht: Das Teilprojekt „(Digital) MEER erleben“ der Stiftung Deutsches Meeresmuseum beispielsweise kündigte an, die Anwendung „Ping! Die Museumsapp!“ übernehmen zu wollen, welche im Teilprojekt der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss entwickelt und bereits erfolgreich im Badischen Landesmuseum nachgenutzt wurde.  

Das nächste Verbundtreffen ist bereits in Planung – vielleicht sogar als Präsenztreffen, wenn die durch die Pandemie notwendigen Bedingungen und Hygieneauflagen eingehalten werden können. Wir sind gespannt – und berichten natürlich auch das nächste Mal auf dem Blog von unserem Arbeitstreffen!

Beitrag von: Mira Hoffmann

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