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Perspektiven dreidimensionaler Visualisierungen in der musealen Vermittlung

Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik

Perspektiven dreidimensionaler Visualisierungen in der musealen Vermittlung

Welche Scan-Verfahren eigenen sich für welche Ausstellungsobjekte? Wie können Digitalisate in Forschung und Vermittlung genutzt werden? Wie können Besucher*innen online in co-kreative Prozesse eingebunden werden und wie können Technologien wie Augmented Reality in Museen zum Einsatz kommen? Das Deutsche Museum berücksichtigt den gesamten Prozess der 3D-Digitalisierung – vom Scan kleiner und großer Exponate, über die Aufbereitung von 3D-Inhalten in Extended Reality-Angeboten bis hin zu Digital Storytelling und Betriebskonzepten, immer mit dem Blick auf den Mehrwert für die Vermittlung.

Unsere Ziele

Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Projektphase soll eine Bedarfsanalyse dazu beitragen, 3D-Scan-Verfahren optimal in die museale Arbeit einzubinden. Im Bereich Augmented Reality sehen wir vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, aber auch Herausforderungen für Museen. Hier möchten wir ansetzen und einen Prototyp entwickeln, um die Einbindung von AR-Inhalten zu vereinfachen. Im VRlab des Deutschen Museums experimentieren wir weiter: mit Projektionen sowie neuen Usability-Konzepten. Anschließend an die 2020 ins Leben gerufene Meaning Making-Serie legen wir einen Schwerpunkt auf online gestaltete Co-Produktions-Prozesse: Wir erproben, wie sich Themen der Nachhaltigkeit einbinden lassen und multiperspektivische Zusammenarbeit zur Erstellung von Online-Ausstellungen gelingt. Ziel ist eine Handreichung, ausgehend von einer umfassenden Dokumentation.

Mit dem Fahrsimulator kann man über die virtuelle Mondoberfläche fahren. © Deutsches Museum
Mit dem Fahrsimulator kann man über die virtuelle Mondoberfläche fahren. © Deutsches Museum

Teilprojekt bis 2020

In der ersten Projektphase wurde der Grundstein für die jetzigen Aktivitäten gelegt. Mit der Eröffnung des VRlabs 2018 konnten wir verschiedene Betriebs- und Vermittlungsformate sowie neue technologische Entwicklungen testen. In Ergänzung zum VRlab wurde zudem ein 3D-Scan Labor eingerichtet, wo wir bereits erste Tests mit unterschiedlichen Scanverfahren und Objekten durchführen konnten. Und schließlich haben wir zahlreiche AR-Prototypen entwickelt und evaluiert und uns mit dem Meaning Making Programm auch international mit Fragen rund um das Digital Storytelling beschäftigt. In 2021 werden wir auf den gemachten Erfahrungen aufbauen und die jeweiligen Bereiche weiterentwickeln.

Film zum museum4punkt0-Teilprojekt „3D-Visualisierung: Perspektiven in der musealen Vermittlung“ des Deutschen Museum (Stand: Oktober 2020) auf YouTube ansehen

Unsere Halbjahresbilanz

Im Bereich Augmented Reality haben wir mittels Interviews, Prototypen und einem AR-Workshop ein Konzept entwickelt, um Museen die Realisation von AR in ihren Ausstellungen zu vereinfachen. In der 3D-Digitalisierung wurden eine Bedarfsanalyse sowie weitere Scans durchgeführt und mit dem Meaning Making Programm sind wir mit ersten Workshops erfolgreich in Season 3 gestartet.  Nun folgen die Umsetzung des AR-Konzepts, weitere Kooperationen und die Veröffentlichung der 3D -Objekte sowie die Eröffnung der ersten co-kuratierten Online-Ausstellung im Zuge des Meaning Making Programms im Sommer. Und auch im VRlab ist einiges passiert: Ab August können Besucher*innen die, basierend auf der Evaluierung der letzten Projektphase, überarbeiteten Sequenzen erleben.

Wissenschaftler als AR Guide im Museum
issenschaftler als AR Guide im Museum: Otto von Guericke. Ein Prototyp zeigt, wie ein AR Avatar im Museum aussehen kann. Foto: Deutsches Museum / Gabriel von Münchow, CC BY-SA 4.0

Einblicke in unser Teilprojekt

Team

Georg Hohmann

Georg Hohmann

Teilprojektleitung / Leiter, Deutsches Museum Digital

Andrea Geipel

Andrea Geipel

Teilprojektkoordination

Claus Henkensiefken

Claus Henkensiefken

Technische Umsetzung

Alexander Schmidt

Alexander Schmidt

Koordination VRlab

Gabriel von Münchow

Gabriel von Münchow

Technische Umsetzung von Augmented Reality

Clara Sayffaerth

Clara Sayffaerth

Studentische Hilfskraft

Lisa Görtz

Lisa Görtz

Studentische Hilfskraft

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Das Teilprojekt im Blog

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