digitale Anwendung Website & Web-App

xplore Highlights – eine Web-App für die Sonderausstellung „Humboldt Forum Highlights“

Die „xplore Highlights“ Web-App ist eine Anwendung, die BesucherInnen der Ausstellung „Humboldt Forum Highlights“ die dort gezeigten Objekte näherbringt – bis auf die eigenen mobilen Geräte.

Informationen zur Nachnutzung
Informationen zum Ergebniskontext
Entstanden im Teilprojekt
"Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"
Bearbeitungsstand

abgeschlossener Prototyp

progressive Web-App xplore Highlights

Mit der Web-App zur Ausstellung „Humboldt Forum Highlights“ können Objekte im Ausstellungsraum oder auch online zu Hause eigenständig erkundet werden. Foto: Staatliche Museen zu Berlin/ Ceren Topcu u. Timo Schuhmacher, CC: BY-NC-SA

Oftmals existiert eine Fülle spannender Begleitinformationen zu Museumsexponaten, die im Ausstellungsraum selbst keinen Platz finden. BesucherInnen haben außerdem ein individuelles Bedürfnis nach Informationen und Kontexten. Das Bedürfnis der BesucherInnen nach weiterführenden Informationen soll durch die „xplore Highlights“ Anwendung angeregt und gefördert werden: sie sind dazu angehalten, sich die ausgestellten Objekte mithilfe der Anwendung eigenhändig zu erschließen.

Vermittlungsziel

Ziel der Anwendung ist es, BesucherInnen dazu anzuregen, sich aus eigener Motivation mit den ausgestellten Objekten auseinanderzusetzen. Indem sie vielfältige Informationen, Texte und weiterführende Fragestellungen hinsichtlich der ausgestellten Objekte sichtbar macht, lädt „xplore Highlights“ die BesucherInnen zum Stöbern und Erkunden im Sinn ihrer eigenen Interessen ein.

Konzept im Überblick

Zielgruppe
MuseumsbesucherInnen und Online-NutzerInnen
Vermittlungsansatz
Narration & Storytelling; spielerische Interaktion
Format
progressive Web-App
Anwendungsbereich
Sonderausstellung; Weg durchs Museum; online & außer Haus

Die Webseite macht Museumsobjekte in 3D auf dem eigenen Smartphone darstellbar. Nach dem Motto „Bitte berühren“ lassen sich die 3D-Exponate manuell drehen und aus sämtlichen Perspektiven betrachten. Die non-lineare Erzählweise, welche das Interface der PWA bietet, soll das Interesse der BesucherInnen an den Vermittlungsinhalten anregen und sie zur Eigeninitiative motivieren. 

Infopunkte als Einstieg zur Vertiefung

Um das Objekt herum sind sogenannte Infopunkte gruppiert, über die Interessierte ergänzende Texte und weiterführende Fragestellungen einsehen können, die sich mit nur einem Klick vertiefen lassen. Mehrere Infopunkte sind zu thematischen Erzählsträngen verbunden. Sie vernetzen und illustrieren dadurch die jeweiligen Objektzusammenhänge.

Einige der Infopunkte haben informativ-erklärenden Charakter, wohingegen andere versuchen, Fragen aufzuwerfen und die BesucherInnen dazu anzuregen, die Präsentation der Objekte kritisch zu hinterfragen.

Mit „xplore Highlights“ können BesucherInnen die Exponate, wie etwa ein Gefäß der Maya-Kultur, auf dem eine Kriegsszene abgebildet ist, im Detail erkunden. Durch die Infopunkte erfahren die NutzerInnen etwa mehr darüber, in welcher Beziehung die abgebildeten Personen zueinander stehen oder welche Bedeutung den Namen der Krieger zukommt. Sie erhalten Informationen zu ihrer Kleidung und ihrem Schmuck sowie Erläuterungen bezüglich der Hieroglyphen, in welchen die Weiheformel am oberen Rand des Gefäßes verfasst ist.

Die 3D-Modelle laden auf spielerische Weise dazu ein, das jeweilige Exponat zu drehen und wenden oder bis auf Detailgröße heran zu zoomen. Die Devise dabei lautet: Interaktion durch Perspektivenreichtum. Dies ermöglicht bislang unsichtbare Sichtweisen auf die jeweiligen Objekte. Die erzählerisch angereicherten Querverweise, welche die Anwendung ermöglicht, regen zudem zur eigenständigen Auseinandersetzung mit den Museumsobjekten an. Es ist ein Zusammenspiel aus kuratorischer Praxis sowie technisch modernisierter Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Funktionen einer App – realisiert über eine Webseite

Die Webseite wirkt in ihrer Funktionsweise wie ein App, funktioniert aber auch offline und lässt sich auf dem Startbildschirm des Smartphones ablegen. Die Grundlage der Anwendung ist das Starterkit „Display“, das ebenfalls im Rahmen des Teilprojekts „Visitor Journey neu gedacht“ entwickelt wurde. Es ermöglicht die unkomplizierte Entwicklung Progressiver Web-Apps zur Darstellung von 3D-Digitalisaten im Museumskontext.

Nachnutzung

Was Sie zum Abspielen benötigen

Browser (Smartphone, Tablet oder Desktop)

 

Ansprechpersonen bei Fragen

Katharina Fendius – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 532 06
E-Mail: k.fendius@smb.spk-berlin.de

Timo Schuhmacher – Staatliche Museen zu Berlin
+49(0)151-527 539 64
E-Mail: t.schuhmacher@smb.spk-berlin.de

Entstanden im Teilprojekt "Visitor Journeys neu gedacht – digitale Erweiterung des Museumsbesuchs"

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