Hallo Hybrid. Ein Toolkit für Macher*innen im Kulturbetrieb

Auf der eigens entwickelten Bühne wird das Toolkit der Öffentlichkeit vorgestellt und ist ab sofort auch online für alle Interessierten verfügbar
Im Teilprojekt „RealDigital – Hybride Kulturveranstaltungen“ entstand das Toolkit „Hallo Hybrid“, Foto: © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Überblick

Das Toolkit „Hallo Hybrid“ ist Ergebnis des Teilprojekts „RealDigital – Hybride Kulturveranstaltungen“ im museum4punkt0-Verbund. Im Toolkit dreht sich alles um Hybride Kulturveranstaltungen. Das Toolkit unterstützt Dich bei der Planung sowie Umsetzung und lädt zum Loslegen ein. Nutzer*innen dieses Toolkits können sein: Museumsfachleute, Kulturschaffende, Kulturvermittler*innen, Entscheider*innen, Umsetzende und alle, die sich mit hybriden Kulturveranstaltungen beschäftigen. Ein Werkzeugkoffer zum Auffächern – alle Tools sind einzeln oder in Kombination nutzbar. Praxistipps und Best Practices inspirieren dazu, neue hybride Formate umzusetzen. Das Toolkit ist eine wachsende Sammlung zum Nachahmen und Weiterdenken. Es geht um die Stärkung des Dialogs mit dem Veranstaltungspublikum. Dies ist für das Humboldt Forum insbesondere beim internationalen Austausch wichtig. Die hier vorgestellten Tools hat das museum4punkt0-Projekt der Stiftung Humboldt Forum getestet, evaluiert und mit Expert*innen aus dem Verbund entwickelt. Das Toolkit ermöglicht hybride Veranstaltungsformate kennenzulernen und schlägt konkrete Tools für die Konzeption und Umsetzung eigener Events vor.

Bibliographische Angaben

Institution
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
Teilprojekt
RealDigital – Hybride Kultur-Veranstaltungen
Autor*innen
Christine Essling
Veröffentlicht
09.07.2022
Lizenz der Publikation
CC BY-NC-ND 4.0
Kontakt
Christine Essling
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
digitales@humboldtforum.org

Entwicklung

Wie können hybride Veranstaltungen partizipativer werden? Kulturveranstaltungen haben sich während der Corona-Pandemie grundlegend verändert. Im Digitalen lassen sich verstärkt interaktive Formate nutzen: für den Austausch zwischen Referent*innen und Publikum ebenso wie für den Austausch der Teilnehmenden untereinander. Das Publikum kann über den Veranstaltungsverlauf mitentscheiden. Neue Publika werden generiert und Communities im gemeinsamen Erleben und Teilen der Inhalte aufgebaut.

Im Rahmen des Teilprojekts „RealDigital – Hybride Kulturveranstaltungen“ des Verbundprojekts museum4punkt0, wurde der Einsatz hybrider Veranstaltungsformate in Kultureinrichtungen erarbeitet. Es ging um die Stärkung des Dialogs mit dem Publikum in Veranstaltungen. Dies ist für das Humboldt Forum insbesondere beim internationalen Austausch wichtig. Das Teilprojekt hat hybride Veranstaltungsformate konzipiert, umgesetzt, evaluiert und angepasst. Ziel war es, eine Gemeinschaft von Vortragenden, physisch und digital Teilnehmenden zu bilden.

„Hallo Hybrid“: Das museum4punkt0-Team der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss erstellt ein Toolkit, das über hybride Veranstaltungsformate informiert und konkrete Tools für die Konzeption und Umsetzung eigener Events vorschlägt, Cover
„Hallo Hybrid“: Das museum4punkt0-Team der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss erstellt ein Toolkit, das über hybride Veranstaltungsformate informiert und konkrete Tools für die Konzeption und Umsetzung eigener Events vorschlägt, Foto: © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Interaktiver Werkzeugkoffer

Die Projektergebnisse stellt die Stiftung Humboldt Forum als Toolkit zur Nachnutzung zur Verfügung, um Museumsfachleuten praktische Unterstützung bei der Vorbereitung, Konzeption und Umsetzung von hybriden Kulturveranstaltungen zu bieten. Zudem sollen die Fragen nach „Wann macht ein hybrides Format Sinn? Wann nicht?“ beantwortet werden.

Das Toolkit „Hallo Hybrid“ ermöglicht hybride Veranstaltungsformate kennenzulernen und schlägt konkrete Tools für die Konzeption und Umsetzung eigener Events vor – ein Werkzeugkoffer zum Durchklicken, Entdecken und Nachahmen. Alle Tipps sind sowohl einzeln, wie auch als Sammlung nutzbar. Eine schnell lesbare und einheitliche Struktur hilft beim Wechsel zwischen den Seiten. Im interaktiven PDF passt jedes Wissenspaket auf eine Seite: Anwendungsbasierte Inhalte wurden als Einzelkarten gelayoutet. Praxistipps und Best Practices inspirieren dazu, neue hybride Formate anzuwenden.

Inhaltliches Konzept

Als Werkzeugkoffer zu hybriden Veranstaltungen liefert das Intro von „Hallo Hybrid“ zunächst Informationen zur Verwendung und Zielgruppe als auch zu der Möglichkeit, das Toolkit als wachsende, selbst erweiterbare Sammlung zu verstehen. Kontexte und Vorteile werden aufgezeigt und das Begriffsverständnis zur Hybriden Kulturveranstaltung geschärft. Nach einer Übersicht zu Tipps und Fallstricken aus der Praxis, werden 10 nachnutzbare Tools vorgestellt. Besonders wichtig war es, den Einstieg in die hybride Veranstaltungsplanung so praktisch und einladend wie möglich zu machen, um direkt zum „Loslegen“ einzuladen.

Nachnutzung

„Hallo Hybrid“ liefert öffentlich zugängliches und somit nachnutzbares Erfahrungswissen. Es unterstützt bei der Umsetzung hybrider Veranstaltungsformate – deren Möglichkeiten das Teilprojekt besser verständlich machen möchte.

Im Hinblick auf die andauernden Innovationen bzgl. Produkten und Funktionen bietet das Toolkit die Grundlage für den Einstieg in hybride Veranstaltungsformate im Kulturbereich. Was sind die Vorteile und welche Herausforderungen gibt es? Auch in Zukunft wird der museum4punkt0 Verbund diese Themen gemeinschaftlich weiterdenken, damit experimentieren und neue Formate entwickeln.

Bereitstellung der Nachnutzung

Zur Nachnutzung stehen zehn im Projekt entwickelte Tools mit Checklisten, Vorlagen, Evaluationen, Beispielen, Empfehlungen, Inspirationen und Tipps zur Verfügung.

Anhang

Weitere Ergebnisse im Teilprojekt

Bild zum Ergebnis: Ping! Die Museumsapp
Digitale Vermittlungstools

Ping! Die Museumsapp

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Ping! Die Museumsapp (entwickelt unter dem Namen „Mein Objekt“) ist eine mobile Anwendung auf dem Smartphone, die eine personalisierte und spielerische Exploration von Exponaten in Museen und Ausstellungen erlaubt.
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