13. April 2021
Entwickeln, Vermittlungskonzepte, Wissenstransfer

Vorfreude auf museum4punkt0 I impulse mit Ping! Die Museumsapp

Diesmal stellen wir eine Anwendung in all ihren Aspekten vor – Von ihrer Entwicklung bis zur Nachnutzung.

Objekte daten
Grafik: Stiftung Preußische Kulturbesitz / museum4punkt0 / Julia Rhein, CC BY 4.0

Die diesjährigen museum4punkt0 I impulse gehen in die dritte Runde: „Objektedating? Spielend im Museum! Entwicklung bis Nachnutzung: App-Vorstellung & Diskussionen“ findet statt am

Mittwoch, den 14. April von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Diesmal widmen wir uns ganz ausführlich einer Anwendung, die im Rahmen von museum4punkt0 entstand und auch schon weiterentwickelt wurde: Ping! Die Museumsapp. Diese nutzt aus Dating-Apps bekannte Wischtechniken und Algorithmen, um Objekte auszuwählen und die Komplexität der Informationen zu reduzieren – abgestimmt auf die persönlichen Interessen. In der dialogischen Vermittlung können die BesucherInnen sich das jeweilige Museum oder die jeweilige Ausstellung quasi personalisieren.

Ping! Die Museumsapp kombiniert dabei Gaming-Elemente wie Suchspiele im Raum und Quizaufgaben mit Elementen des interaktiven Storytellings. Die App ermöglicht es, bereits vor dem eigentlichen Museumsbesuch eine eigene, personalisierte Tour zu planen und diese vor Ort fortzuführen. Exponate können in persönlichen Sammlungen hinterlegt und mit Metadaten angereichert werden, um eine weitere Beschäftigung mit dem Exponat auch nach dem Museumsbesuch anzuregen.

Ping! Die Museumsapp weckt das Interesse sehr vieler unserer MuseumskollegInnen, über 170 Anmeldungen registrieren wir bereits. Neben den Möglichkeiten der Nachnutzung interessiert die Angemeldeten vor allem, wie eine App-Entwicklung in Museen gestaltet werden kann, welche Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen und natürlich auch welcher Aufwand dabei zu erwarten ist. Konkrete Fragen, die uns erreichten und die wir in den verschiedenen Informations- und Diskussionsrunden beantworten möchten, sind zum Beispiel folgende:

  • Welche BesucherInnen möchte / kann ein Museum mit dieser App erreichen?
  • Welche Technologien wurden genau genutzt?
  • Wie werden Inhalte verständlich und niedrigschwellig aufbereitet?
  • Welche Herausforderungen gab es in allen Phasen der Entwicklung?
  • Welche Zielgruppe(n) wurden getestet, wie viele Testrunden und Testpersonen gab es?
  • Wie kann Gamification im Museum funktionieren?

Darüber hinaus schrieben uns viele, dass sie sich (wieder) auf den Erfahrungsaustausch freuen. Auf den freuen wir uns auch! – Haben die vorhergegangenen Formate doch gezeigt, dass viele KolleginInnen aus der Museumswelt oft an sehr ähnlichen Fragestellungen arbeiten und sich gegenseitig wertvolle Impulse geben können. Auch wir selbst profitieren immer wieder von den Veranstaltungen, um diese und auch unsere Verbundarbeit noch zielgerichteter zu gestalten.

Ein besonders großes Interesse gilt dem auf GitHub publizierten Code der App, daher freuen wir uns sehr, dass Norman Mähler, Bereichsleiter Digitales der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, deren museum4punkt0-Teilprojekt die App initial entwickelte, spontan zugesagt hat, diesen während der Veranstaltung zu erläutern und Fragen dazu zu beantworten.

Das gesamte Programm mit allen unseren ReferentInnen aus unterschiedlichen Institutionen und Fachbereichen finden Sie hier!

Noch sind Plätze frei! Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 14. April 2021, 11:00 Uhr möglich!

Beitrag von: Kommunikationsteam Z

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